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Joachim Specht
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auf dieser Seite stellen wir Ihnen in Auszügen und Dokumenten den Bestseller-Autor Joachim Specht vor, wobe der Schwerpunkt auf sein soeben erschienenes autobiografisches Werk "Zwischen Dessau und Australien" fällt.

Joachim Specht wird im Januar 2011 achtzig Jahre. Er wurde in Weinböhla, der Stadt, aus der auch Sachsens Weinkönigin stammt, geboren. Später verzog er nach Dessau und wanderte über Hamburg, Bremen und weitere Stationen nach Australien aus. Dort arbeitete er mehrere Jahre bei einer Eisenbahngesellschaft, danach trieb ihn das Heimweh zurück nach Deutschland, in die DDR.

Hier erlebte er die Besonderheiten und Herausforderungen eines bislang unbekannten Gesellschaftssystems, in dem er sich - vor allem durch die Förderung des Star-Autors Werner Steinberg - schließlich als renommierter Schriftsteller etablierte. Nach der Wiedereinigigung setzte Joachim Specht seine Arbeit als Schriftsteller im Firstminute Verlag fort. Mehr als zehn Bücher wurden hier veröffentlicht, wobei die Rückblicke auf die Zeit in Australien und die Aufarbeitung des in der Nähe von Dessau gelegenen ehemaligen Chemiekombinats Kapen einen wesentlichen Platz einnehmen.

Wir stellen Ihnen in dieser Rubrik Auszüge aus Spechts Biografie "Zwischen Dessau und Australien" vor. Sie bekommen hier historisch einmalige Fotos und Dokumente von Weinböhla, Dessau, Australien und Asien zu sehen. Wenn Sie sich jedoch vollständig über den Lebensweg von Joachim Specht informieren möchten, empfehlen wir Ihnen das Buch, das Sie zum Preis von 19,90 Euro bei jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag beziehen können.

Wie Sie wissen, wird die Web-Site unseres Verlages ständig aktualisiert. Es lohnt sich also, hier bald wieder reinzuschauen, da es immer wieder Fotos und Dokumente zu sehen gibt.

Über weitere Einzelheiten, Termine und Berichte, die anlässlich des 80. Geburtstages von Joachim Specht stattfinden, informieren Sie sich bitte in den Rubriken „Termine“ sowie „Aktuelle Presseberichte“





Am nächsten Tag haben wir ein Ureinwohnercamp besucht, das in der Nähe der Farm aufgeschlagen worden war. Diese Abos hatten richtige Zelte und waren mit abgelegten Kleidern der Weißen bekleidet. Wir haben ihnen ein paar Schillinge gegeben und durften sie fotografieren.



Es war ein Sonntag im Jahr 1954, Gott und die Welt waren auf den Beinen. Es ging nach Adelaide. Die Queen sollte kommen. Und jeder wollte sie sehen, vielleicht sogar ein Foto von ihr machen.

Auch ich war unterwegs nach Adelaide. Zusammen mit eine paar Mitbewohnern aus dem Camp hatten wir uns in die Stadt gekämpft, und mir war es sogar gelungen, mich in eine Lücke in die Menschenkette zu drängeln, die die Straßenränder säumte. Das Durcheinander, das herrschte, war groß. Lärm, Unübersichtlichkeit. Plötzlich stieg der Geräuschpegel noch einmal an. Aus zahllosen Mündern war zu hören: „Sie kommt!“ Und tatsächlich, Autos, Motorräder, plötzlich das offene Fahrzeug, das Gesicht, das so viele Leute kannten: Königin Elisabeth II.

Es waren nur wenige Sekunden. Wenn überhaupt. Aber diese kurze Zeit reichte aus, damit ich meinen Fotoapparat hoch riss und in Stellung brachte. Einmal gedrückt, dann war es schon wieder vorbei. Alles. Ich sah dem Auto hinterher. Doch meine Gedanken beschäftigten sich mit dem, was eben geschehen war. Ich hatte die Queen fotografiert. Die Frage würde sein, ob ich sie wirklich mit der Kamera getroffen hatte.

Und wenn ja, war die Aufnahme gelungen?




Am nächsten Tag haben wir ein Ureinwohnercamp besucht, das in der Nähe der Farm aufgeschlagen worden war. Diese Abos hatten richtige Zelte und waren mit abgelegten Kleidern der Weißen bekleidet. Wir haben ihnen ein paar Schillinge gegeben und durften sie fotografieren.